Wie bilden wir Glaubenssätze? 


Ich versuche es Euch zu erklären...

Ein Kind ist ein offenes Buch mit fast leeren Seiten, es ist reinste Liebe und geht davon aus, dass es auch nur reinste Liebe begegnet.
 Alles was ein Kind fühlt, sieht und hört ist wahr für das Kind. Das Kind nimmt alles auf wie ein Schwamm und nimmt es als ein Programm auf.
Wenn ein Kind z. B. gesagt bekommt. „Das kannst du nicht!“. so glaubt es das Kind auch. 
Es hört dann nicht unbedingt auf, dieses zu tun, wovon die Eltern es grad abhalten wollen aber es glaubt den Eltern das Gesagte wird dann unsicher und fällt z. B. hin/runter, schneidet sich in den Finger...oder was auch immer. Damit ist dann das Programm auch noch bestätigt und das Kind glaubt auch daran. Nun hat das Kind im Laufe des Lebens schon auch die Möglichkeit sich zu beweisen um diesen Glauben wieder zu entfernen durch eigenen Erfahrungen, dafür muss es aber nicht 1 mal gegen dieses Programm arbeiten, sondern mehrmals. Wenn das Kind aber ständig unter der Beeinflussung der Eltern steht, kann es das kaum. Oftmals kommt es noch dazu, dass das Kind Freunde findet, die genau den gleichen Glaubenssatz haben und wird da auch drin bestätigt.  Auch Verwandte, Freunde, Werbung und Schule beeinflussen so das Unterbewusstsein und wir beginnen dieses alles zu glauben.


Wenn ein Kind aber z. B. mit einem starken Willen ausgestattet ist, kann dieses Kind es schaffen, sich über diesen Glaubenssatz hinweg zu setzten und diesen abschüttelt. Oft wird dann dem Kind aber gesagt: „Du bist falsch, schlecht, ungezogen ...usw.“ Und schon wird der nächste Glaubenssatz gebildet. Das Ego ist in der Zeit oft sehr stark bei dem Kind und wird sogar unterdrückt, dabei solle es das Kind schützen.  Später nimmt das Ego die erlernten Glaubenssätze auch als Wahrheit an und arbeitet damit. So kommt es dazu, dass das Ego im Erwachsenenalter auf deiner Schulter sitzt und mit dir Quatscht. Es sagt dir dann z. B. " Der Mensch glaubt dir nicht" oder "alle Frauen/Männern wollten nur dies und das". Das Ego bildet dann je nach Persönlichkeit Strategien die vor Verletzung oder vor Verlust schützen sollen. Das kann ein Rückzug  aus der Situation sein, ein Kampf oder totale Machtlosigkeit! 

Wie sehr ein Kind diesen Glaubenssatz annimmt oder nicht...also wie beeinflussbar es ist, hängt ganz entscheidet von der Vorprägung in früheren Leben ab. Das bedeutet, dass wir aus früheren Leben oder auch aus der historischen Geschichte Glaubenssätze bereits mitbringen. Diese Glaubenssätze können wir nicht mit der Inneren Kind Heilung auflösen...diese hängen tiefer, sie sind verborgen und müssen ausgegraben werden. Und genau diese mitgebrachten Glaubenssätze formen die darauf liegenden Glaubenssätze mit, bzw. entscheiden mit, ob es abgespeichert wird oder nicht. Dieses können wir als Kind mit unserem Bewusstsein nicht steuern und auch die Eltern nicht.  Auch die Ego Strategien werden oft aus den Vorprägung mit gebracht und fühlen sich deshalb auch wie ein Teil von uns an, da wir es schon so lange in uns haben. Wir trennen uns von allem möglichen nur nicht von unserer Ego Strategie und nicht von unserem Glauben.

Es sind auch nicht nur die gesprochen Worte, die uns Glaubenssätze einprägen lassen. Es sind Situationen, die man erlebt hat und die man auch beobachtet (die Eltern untereinander) hat und mit einem Gefühl zusammen erlebt hat, welches prägend war. Die reine eigenen Vorstellungskraft des Menschen bestimmt, ob diese Situation als wahr angenommen wird oder als veränderbar gilt. 

Die Haupt-aussage die ich damit machen möchte ist, dass nicht nur die Eltern dafür verantwortlich sind, sondern unsere Konstitution die wir aus allen Inkarnationen und aus der Familienhistorie bilden.

Die Glaubenssätze bestimmen als Wegweiser, wo es vernünftig ist unsere Energie hin fließen zu lassen. Wenn unsere Glaubenssätze so konstruiert sind die Energie nur in die Angst fließen zu lassen, weil Angst Sicherheit bedeutet, so tuen wir das. Wenn die Wegweiser uns aufzeigen, wir können alles mit Erfolg kompensieren…so tuen wir das auch.

Das sind jetzt zwei völlig gegensätzliche Beispiele, meist ist es ein Gemisch von allem!!!

Dann gibt es Traumata die uns dazu bringen Glaubenssätze zu bilden, damit wir geschützt für uns handeln können. Das sind Vermeidungsstrategien…quasi eine Notlösung!!! 

So kann es sein, dass man ein Trauma aus einem früheren Leben mitbringt, in Form von z. B. Hexenverfolgung, weil man als Heilerin tätig war. So kann es in diesem Leben sein, dass Du im Grunde Fähigkeiten zum Heilen besitzt, die aber ablehnst, nicht leben magst oder dich dadurch abgelehnt fühlst und keine Fülle oder Glück darin erleben kannst. Dieses kann auch in der Familienhistorie wieder hinterlegt sein ohne ein eigenes Trauma damit in Verbindung bringen zu müssen. 

Dazu auch mal ein Beispiel: Eine Bauernfamilie, die Viehzucht betreibt, hat vier Kinder. Alle Kinder beteiligen sich daran, den Betrieb am Laufen zu halten. Ein Kind merkt, dass es mehr Interesse daran hat, das Vieh gesund zu halten und es stößt sich immer mehr an das Profit-denken des Betriebes, dass meist auf der Gesundheit der Tiere ausgetragen wird. Auch merkt dieses Kind (was sicher schon Erwachsen ist) Das es auch bei den Menschen erkennt, dass die ganze Arbeit auf die Gesundheit der Menschen geht. Dieses Kind fängt an, dafür zu sorgen, dass es Mensch und Tier gut geht. Das findet die Familie aber nicht gut und beschimpft das Kind, dass es faul ist und anderen Interessen nachgeht, statt zu arbeiten. 

Und schon bilden sich wieder andere Glaubenssätze!!!

Ist dieser Mensch aber von der Konstitution so beschaffen, dass es trotz der Familie seinen eigenen Weg geht, wird er von der Familie abgelehnt oder einfach nicht wertgeschätzt. Diese Menschen, die so eine Blockade haben, gehen dann oft von der Familie weg um ihrer Berufung folgen zu können, jedoch bringt das auch nur eine geringe oder sagen wir mal, keine 100% Freiheit. Erst wenn die Blockade aus der Historie gelöst ist, spürt der Mensch keinen Widerstand mehr und kann mit sich im reinen sein und darin auch vollkommene Glückseligkeit finden. Diese Historische Blockade hält 7 Generationen an und wird von Generation zu Generation schwächer und wird auch mal eine Generation übersprungen, da es immer auch von den Partnern abhängig ist, ob eine Blockade sich zeigen kann oder nicht, bzw, sich halten kann. Wenn ein spätere Partner andere Glaubenssätze hat, die dominieren kann der eigene in den Hintergrund rücken.  In der 8. Generation ist die Blockade, der Glaubenssatz vollkommen aufgelöst. 

Ich z.B. hatte aus der Generation meiner Mutter eine Blockade übernommen, dass ich nur Mädchen bekommen darf. Da ich aber diese Blockade schon in der 6. Generation in meinem System trug, konnte ich einen Jungen zur Welt bringen, aber ich hatte in der Schwangerschaft eine Depression und Selbstmordgedanken. Ich habe die Blockade energetisch lösen lassen und meine Kinder sind nun von der Blockade befreit. 

Das 1. Kind meiner Mutter war ein Junge und wurde im 7. Monat tot geboren! Ihre Mutter hatte gar keine Söhne!

Dann ist es so, dass wir quasi alle ein Kindheitstrauma haben und das beginnt schon mit der Geburt. Im Grunde schon mit der Zeugung und Schwangerschaft. Auch da entscheidet die jeweilige Konstitution des Kindes, wie stark dieses Trauma sich festsetzt. 

Hier eine Erklärung dazu:

Das Lebens entsteht aus reinster Liebe - wenn aber die Zeugung unter Angst vollzogen wurde. (Alle negativen Gefühle sind Angst und somit auch Scham) entsteht das erst Trauma, denn Angst kämpft immer gegen die Liebe und somit auch gegen das Ungeborene, da es ja reinste Liebe ist und völlig abhängig von der Liebe er Eltern. Angst möchte Liebe nicht zulassen! Das ist auch bei Narzissten so und sie können nur noch Angst fühlen und keine Liebe zulassen. 

Ein Kind das die Angst der Eltern spürt ist in Lebensgefahr und wird immer einen Überlebensinstinkt wählen um zumindest überleben zu können.

Unsere Eltern und alle Generationen sind Menschen die voller Angst sind und könne im Grunde nichts anderer Vermitteln! 

In der Schwangerschaft ist die Mutter ängstlich, weil sie von der Familiären Historie beeinflusst ist, durch ihren Mann, durch Ärzte, Medien usw. Das ungeborene Kind bekommt die Angst mit und erleidet Todesangst. Diese Todesangst stellt eine realistische Gefahr dar, da das Nervensystem für solche Attacken gar nicht konstruiert wurde. Unsere Nerven würde sozusagen durchbrennen und wir würden sofort sterben. Jedoch haben wir da einen Schutz bekommen, vor unserem menschlichen System schaltet sich zum Schutz das Reptiliengehirn ein. Das kennen wir aus der Tierwelt. Bei Tieren gibt es Instinkte die zum Überleben dienen. Überlebensinstinkt sind: Flucht, Kampf oder Erstarrung bis hin zum Tot stellen. So bilden sich zum Überleben des Ungeboren oder des frisch geborenen und auch im späteren Alter Überlebensstrategien. Diese Strategien können wir bei den Menschen auch in panischen Situationen erleben. 

Hier wieder ein Beispiel: Auf einem Konzert wird durch ein Feueralarm Panik im Publikum ausgelöst. Einige Menschen werde in der Panik zum Fluchttier, einige fangen an andere im Kampf zu bekämpfen und andere erstarren und können einfach nicht handeln und lassen sich zertrampelten. Welche Strategie angewandt wird bestimmt wieder die Konstitution des Menschen und wird durch den mitgebrachten oder gebildeten Glaubenssatz bestimmt. 

Diese Strategie ist als Glaubenssatz in unserem System hinterlegt in Form von z.B. Wenn ich Angst spüre muss ich mich totstellen! Ersetzen könnte man diesen Glaubenssatz mit: Wenn ich Angst spüre, kann ich für mich Handeln! 

Diese Glaubenssatzänderung kann folgendes im normalen Alltag bewirken: 

Dazu ein Beispiel

Ich möchte auf einem Parkplatz mein Auto einparken und fahre in eine leere Parklücke. Ein anderer Autofahrer empfindet es so, dass ich ihm den leeren Parkplatz vor der Nase weggeschnappt habe. Als ich aus dem Auto ausgestiegen bin, werde ich von diesem Autofahrer an gehupt und beschimpft. 

Dann kann folgendes passieren:

1. Ich rege mich auch auf und gehe in dem Kampf…weitere Szenario sind offen.

2. Ich werde rot, schäme mich und entschuldige mich und fahre wieder aus der Parklücke raus.

3. Ich werde kreidebleich, ziehe meine Schulter hoch und gehe mit einem ganz blöden Gefühl einfach weg und tute so als wenn ich gar nicht da bin.

Ist dieser Glaubenssatz gelöst kann ich handeln und z. B., zu der Person hingehen und sagen, dass ich ihn nicht gesehen habe und dass es mir leid tut. Egal welches Handeln ich für mich ergreife, ich tute es mit einem guten Gefühl und das überträgt sich auch auf den scheinbar verletzten anderen Autofahrern.

Wer mehr wissen möchte oder herausbekommen möchte, welche Glaubenssätze in Eurem Leben Euch ungünstig lenken, kann sich gerne bei mir melden! Ich löse die Glaubenssätze auf allen Ebenen. Dafür müssen wir nicht in frühere Leben zurück gehen. Alles was du mitgebracht hast, ist im HIER und JETZT und kann auch hier gelöst werden. Bis auf einen kleinen Rückblick in die Kindheit werden wir uns da auch uns nicht so viel aufhalten. Wir stellen nur den Bezug her und lösen dann auf, was hinderlich ist.

Nicht jeder Glaubenssatz ist hinderlich, deshalb wird auch nicht alles geändert. Ihr seid auch nicht falsch, ihr habt einfach nur in Eurem Rucksack Dinge, die ihr loslassen dürft weil ihr sie nicht mehr braucht. 

Alles Liebe, Manuela